Häufig gestellte Fragen zu FloppyOps.
FloppyOps läuft auf einem separaten Linux-Management-Server mit PHP 8.4 (Debian 13+ nativ oder Debian 12 mit dem auto-aktivierten sury.org-Repo). Minimum 4 GB RAM (8 GB empfohlen) und 500 MB freier Speicherplatz. Verwaltete Proxmox-Server: PVE 8.x oder 9.x, plus PBS optional — Python 3.9+ auf den Nodes für den FloppyOps-Agent.
Für Basisfunktionen (Dashboard, Monitoring, VM-Steuerung via PVE-API) — nein, die PVE-API reicht. Für Updates, Snapshots, Terminal, ZFS-Wartung und PBS-Operationen wird beim ersten Verbinden automatisch ein leichtgewichtiger Python-Agent auf jedem Node installiert (ein Klick, kein manuelles Setup).
Ja. FloppyOps organisiert Server nach Standort → Cluster → Node. Solange der Management-Server die Proxmox-API (Port 8006) erreicht, spielt der physische Standort keine Rolle. Pro und höher haben unbegrenzte Standorte.
Community ist dauerhaft kostenlos und enthält die Kern-Management-Funktionen für bis zu 3 PVE-Server, 1 PBS, 1 Standort und 3 Benutzer — inklusive automatischer Update-/ZFS-Zeitpläne. Pro erhöht die Limits auf 10/3/unbegrenzt/unbegrenzt und ergänzt ZFS-Replikation, eigene Alert-Regeln, Microsoft 365 Mail und Audit-CSV-Export. Enterprise (75/15/unbegrenzt) ergänzt PXE-Bare-Metal-Deployment, Custom-Branding, erweiterte Audit-Exports und Support-Logging. MSP (250/75/unbegrenzt) ergänzt White-Label-Re-Branding plus einen dedizierten Ansprechpartner; erweiterte Support-Optionen (SLA) sind in Vorbereitung. Wie der Support je Tier abläuft, steht auf der Support-Seite. Vollständige Feature-Liste: Pricing-Sektion auf der Startseite.
Die Community-Version ist dauerhaft kostenlos und enthält alle Kern-Management-Funktionen (Dashboard, VM/CT-Steuerung, Updates, Snapshots, Backup-Sicht, ZFS-Übersicht, USV, QDevice, eigenes SSL). Testen Sie den kompletten Workflow vor einer Kaufentscheidung. Ein Upgrade schaltet lediglich höhere Limits und Zusatzfeatures wie Custom Alerts, Replikation, PXE-Deployment, Branding und die erweiterten Audit-Exports frei.
Updates lassen sich direkt aus dem UI installieren (Settings > App > "Jetzt updaten") oder via CLI. FloppyOps prüft den Release-Server (konfigurierbar: Channel auto / stable / beta+RC und Prüfintervall), lädt das Update, erstellt automatisch ein Backup, fährt die Migration und verifiziert das Ergebnis. Rollback auf ein früheres Backup ist jederzeit möglich. Pro+ kann Auto-Updates pro Wochentag und Uhrzeit planen.
Ja. Auf dem App-Server (per SSH, im Installationsverzeichnis) nutzt die Kommandozeile dieselbe Engine wie der UI-Button und legt vor jedem Update automatisch ein Config-Backup an:
sudo bash build/update.shsudo bash build/update.sh --version X.Y.Zsudo bash build/update.sh --zip /pfad/floppyops-X.Y.Z.zip --version X.Y.Zsudo bash build/rollback.shJa. Cluster-Anlage + Join lassen sich direkt aus der App auslösen (pvecm via SSH, Key-Austausch automatisch). Nodes werden nach Cluster gruppiert; Backup-Zeitpläne, Storage-Übersicht, VM-Migration und HA-Ressourcen funktionieren clusterweit. Standalone-Server können parallel zu Clustern verwaltet werden.
FloppyOps hat einen eingebauten Disaster-Recovery-Flow. Config-Backup-ZIPs (Datenbank + Settings + Branding + Zertifikate) lassen sich zeitgesteuert erstellen (täglich/wöchentlich/monatlich + HH:MM) und aus dem UI herunterladen. Restore auf einem frischen Server: sudo bash setup.sh --restore /pfad/zum/backup.zip — das Setup-Skript installiert die Abhängigkeiten und stellt alles inklusive Verschlüsselungs-Key wieder her. Funktioniert über Hosts hinweg (DB-Host kann sich ändern).
FloppyOps hat eine Selbstheilung für fehlgeschlagene Updates: automatisches Freigeben von Notfall-Speicher, dpkg --configure -a + apt -f install, erneuter Upgrade-Versuch und immer abschließendes Cleanup (autoremove/autoclean). Aktiv für PVE-Nodes, PBS-Server und Replikations-Ziele. Was nicht heilbar ist landet als Issue im Header-Drawer und im Mail-Digest.
Beta-Tester sehen neue Releases zuerst über den internen "Tester"-Channel und geben direkt aus der App OK/Problem-Feedback ab, bevor der Release zur öffentlichen Beta promoted wird. Das Programm läuft auf Einladung und mit NDA. Kontakt über die Feature-Request-Seite oder Support, wenn Sie teilnehmen möchten.
Server-Credentials sind auf der Platte verschlüsselt (AES-256-CBC). Alle Verbindungen via TLS. Rollenbasierte Zugriffskontrolle (Admin/Operator/Viewer) plus rate-limited Login. Code-Integrität wird zur Laufzeit gegen ein RSA-signiertes Manifest geprüft; die License-Validate-Response ist Ed25519-signiert um MITM-Downgrades zu blocken. Der Python-Agent läuft mit minimalen Rechten und authentifiziert sich über eindeutige Per-Node-Tokens.
Nein. FloppyOps verbindet sich ausgehend vom Management-Server zu deinen Proxmox-Nodes — PVE-API auf 8006, PBS auf 8007, der FloppyOps-Agent auf 7700 und SSH auf 22 (SSH nur für die Ersteinrichtung). Alles läuft über dein LAN oder VPN; deine Server müssen nicht aus dem Internet erreichbar sein, und die Management-Oberfläche selbst ebenfalls nicht. Eine agentenlose Relay-Option (rein ausgehend, kein offener Inbound-Port auf beiden Seiten) ist auf der Roadmap.
FloppyOps ist vollständig self-hosted und läuft komplett in deiner eigenen Infrastruktur. Nach außen zu floppyops.com gehen ausschließlich Lizenz-Validierung, der Update-Check und ein Integritäts-Statusbericht — keine Serverdaten, Metriken, VM-Details oder Zugangsdaten verlassen dein Netzwerk. Keine Telemetrie, kein Cloud-Konto.